18.04.14

Das Zauberwort lautet Organisation – über organisiertes Bloggen.

Schon seit Anfang des Jahres habe ich kaum Rezensionen geschrieben. Ich habe zig angefangene Rezis auf meinem Desktop liegen, habe mir zu fast jedem gelesenen Buch Notizen gemacht und vor allem habe ich richtig tolle Bücher gelesen, die es verdienen, dass man über sie schreibt. Aber das Rezensieren will mir momentan so gar nicht gelingen. Einerseits will ich mir auch keinen Stress damit machen, andererseits finde ich das schade, denn so manch tolles Buch würde ich euch wirklich gerne vorstellen. Genauso geht es mir mit anderen Themen. Ich habe hier noch einige Rezepte und DIYs liegen, die nur darauf warten, verbloggt zu werden.

Ich habe Ideen, ich habe Themen, ich habe Spaß dabei entsprechende Bilder zu machen und doch kommen kaum Postings zustande. Und dabei habe ich richtig Lust zu bloggen! Das hat mich schon etwas gewurmt und ich habe überlegt, wie ich das ändern kann und wieder zu einer Schreib-Routine finden kann.



Dabei habe ich festgestellt, dass das Zauberwort ORGANISATION lautet. Bislang habe ich immer mehr oder weniger „frei Schnauze“ gebloggt. Ich habe nur grobe Zeitpläne gemacht und die auch nicht schriftlich festgehalten. Meine Ideensammlung verteilte sich auf mein Notizbuch, die Notizfunktion auf dem Smartphone und Tablet sowie zig Zettelchen auf dem Schreibtisch, in der Handtasche, zwischen Büchern... (Das kennt ihr doch auch, oder?)

Dank Google habe ich in den letzten Wochen also immer wieder mal geschaut, wie sich denn andere Bloger so organisieren. Und ich habe mein Wissen aus Seminaren über Zeitmanagement und Selbstorganisation wieder aufgefrischt. Als ich im November in München gewesen bin, habe ich von Microsoft ein Notizbuch geschenkt bekommen. Auf der Heimfahrt habe ich es voll mit Ideen und Plänen geschrieben. Seit dem lag es hier rum. Dieses Notizbuch habe ich nun wiederbelebt und mit Masking-Tape und dem Bloglogo aufgehübscht. Die Zeit in München war sehr inspirierend und indem ich genau dieses Notizbuch nun nutze, möchte ich mich wieder an meinen eigenen  dort gespürten Tatendrang erinnern.


Je Monat nutze ich eine Doppelseite, um mir einen kalendarischen Überblick über meine Postings zu verschaffen und um sie entsprechend planen zu können. Zudem schreibe ich jeden Monat meine Postingideen auf. Somit ist ab sofort Schluss mit der Zettelsammlung, denn ich habe nun alle Ideen übersichtlich an einem Ort. Und wenn ich etwas in einem Monat doch nicht umsetze, geht es mir so nicht verloren und kann jederzeit doch noch umgesetzt werden. Sich regelmäßig wiederholende Aktionen wie beispielsweise die „Helden des Alltags“ haben auch einen eigenen Platz erhalten, um themenbezogene Ideen gebündelt festhalten zu können. Zwischen den Seiten ist Platz für motivierende oder inspirierende Worte. Auch Dinge, die ich in Bezug auf den Blog oder das Design noch erledigen möchte, vergesse ich nun dank To-Do-Liste nicht mehr. Und natürlich ist noch viel Platz für neue Ideen.



Ich fange gerade erst an, mich in Bezug auf den Blog besser zu organisieren. Und doch merke ich, dass es schon zu funktionieren scheint. So konnte ich schon einige Punkte von meiner To-Do-Liste schreiben und auch dieses Posting hier schreibe ich gerade wie geplant.

Organisiert ihr eurer Bloggen oder schreibt ihr nach Lust und Laune? Wenn ihr euch organisiert, wie organisiert ihr euch?


Ich glaube ja fest daran, dass „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“ vollkommen auf das Leben zutrifft und dass man manchmal genau das bekommt, was man gerade braucht (auch wenn man das nicht immer auf den ersten Blick erkennt und sich erst mal wundert, in was für einem Mist man jetzt schon wieder steckt). Und so kam es, dass mich diese Woche eine Mail mit einer Einladung zu Microsoft nach Berlin zu einem Workshop namens „Sie nannten es Arbeit – wir nennen es Leben“ erreicht hat. Im Workshop geht es um die Zukunft des Arbeitens und Themen wie Selbstorganisation, Work-Life-Balance und Zeitmanagement. Das passt total und ich freue mich schon sehr darauf.

14.04.14

[Montagsfrage] Wer ist eure Autorenneuentdeckung der letzten Monate?

Die Montagsfrage stellt Nina auf libromanie.de


Ganz klare Sache: Adriana Popescu! Anfang Januar habe ich "Lieblingsmomente" von ihr gelesen, heute auf dem Weg ins Büro habe ich "5 Tage Liebe" beendet und das heute erschienene neueste Werk "Lieblingsgefühle" (die Fortsetzung von Lieblingsmomente) soeben bestellt. Ich mag Adrianas Schreibstil unheimlich gerne, denn sie schafft es, dieses Gefühl des Verliebtseins, aber auch die Tiefe einer langen Freundschaft sehr gut zu beschreiben.

Und John Niven hab ich in den letzten Monaten auch für mich entdeckt. Vom Namen her kenne ich ihn schon etwas länger, gelesen habe ich von ihm bis Ende letzten Jahres aber noch nichts. Als dann jedoch das Programm zur Lit.Cologne veröffentlicht worden ist und ich gesehen habe, dass er in Köln gemeinsam mit Bela B. liest, habe ich zwei Tickets und "Gott bewahre" bestellt. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Pünktlich zur Lesung bin ich dann auch mit "straight white male" fertig geworden. Auch das mochte ich. Und weitere Bücher von John Niven werde ich auf jeden Fall noch lesen.

11.04.14

Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern!

Vor ein paar Tagen habe ich hier einen kleinen Aufruf veröffentlicht, um Zeitzeugen des Mauerfalls zu suchen. Sowohl in den Kommentaren als auch per Mail gab es schöne Rückmeldungen, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte!


Meine Schwester und ihre Mitschülerinnen sind in den letzten Tagen ganz fleissig gewesen und haben aus über 300 Schuhkartons eine wirklich beeindruckende Mauer erschaffen.

06.04.14

[omnomnom] vegane schokorgastische Muffins

Wenn ich an Schokomuffins denke, dann denke ich an fluffig lockeren Teig und zartschmelzende Schokostückchen, so dass jeder Biss eine kleine Schokosünde ist. Lange habe ich nach DEM Rezept für genau solche Muffins gesucht und viel ausprobiert, war aber nie so ganz zufrieden. Meist waren die Muffins zwar lecker, aber irgendwas hat immer gefehlt. Doch jetzt hat meine Ausprobiererei endlich zu Erfolg geführt, denn ich habe kleine Schokobomben gebacken, bei denen jeder Biss einfach schokorgastisch ist.


Benötigte Zutaten: 

250 g Mehl
25 g Stevia bzw. 250g Zucker
1 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz
2 El Sojamehl (bzw. 1 Ei)
2 EL Backkakaopulver
1 Vanilleschote
100 g zerhackte Blockschokolade / Kuvertüre (Zartbitter)
100 g Schokoladen-Chunks Zartbitter
100 ml Sprudelwasser
250 ml Sojamilch


Die Schokolade zerhacke ich mit einem großen Hackmesser zu etwa drei Viertel in feine Stückchen. Etwa ein Viertel zerhacke ich etwas gröber. Ein Teil der Schokolade schmilzt dann beim backen, ein kleiner Teil bleibt jedoch leicht flüssig, was für einen extra schokoladigen Geschmack sorgt.

Chunks sind kleine Schokoladenstückchen, die auf Grund einer besonderen Behandlung „backstabil“ sind, also beim backen nicht schmelzen. In den Muffins sind sie dann schokoladig und knackig. Die Kombination aus zart geschmolzener Schokolade und den knackigen Chunks ist richtig lecker. Chunks gibt es von verschiedenen Herstellern, ich habe die Zartbitter-Chunks von RUF verwendet, denn die sind auch vegan.  


Die Zubereitung von Muffinteig ist ja meist recht simpel, und so ist es auch hier der Fall. Erst vermischt ihr alle trockenen Zutaten gut miteinander, gebt dann das Sprudelwasser und die Sojamilch hinzu und verrührt alles miteinander, bis ihr einen einheitlichen Teig erhaltet. Den Teig füllt ihr dann in Muffinförmchen und schiebt ihn bei 180 Grad für 25 bis 30 Minuten in den Ofen. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr die Garprobe machen.


Wer Lust auf noch mehr Schokolade hat, kann die Muffins nach dem Abkühlen auch noch mit Schokolade glasieren. Hübsche Streusel oder Zuckerherzchen nicht vergessen, denn das Auge isst ja auch mit : ) Allerdings sind die Muffins auch ohne Glasur unheimlich saftig und schokoladig.


02.04.14

"Und plötzlich ist alles anders" - Zeitzeugen des Mauerfalls gesucht!


Ihr Lieben,

auch wenn es momentan aus persönlichen Gründen hier etwas ruhiger ist, hoffe ich doch, dass viele von euch diesen Beitrag lesen, denn für meine Schwester, Anja, suche ich eure Unterstützung. Sie besucht ein Berufskolleg hier in Köln.

Im Rahmen einer Kunst- und Kulturwoche mit dem Motto "Und plötzlich ist alles anders" sucht meine Schwester Zeitzeugen, die bereit sind, ein kurzes Statement darüber, was sich für sie mit dem Fall der Mauer geändert hat, abzugeben. Alle Statements werden gesammelt und dann auf ein nachgebautes Mauerstück geschrieben.

Ihr wollt mitmachen? Super!

Bitte hinterlasst hier im Blog einen Kommentar mit einem kurzen Statement darüber, was sich für euch mit dem Fall der Mauer geändert hat bzw. was plötzlich ganz anders war. Bitte gebt dazu euren Vornamen, euer damaliges Alter sowie euren damaligen Wohnort an. Wer ein Bild beifügen möchte, kann mir dieses gerne per Email mit einer Kopie eures Kommentars (damit ich eurem Kommentar das Bild auch zuordnen kann) an diejai[at]ymail[.]com senden.

Wir freuen uns über jede Teilnahme! Und wenn ihr jemanden kennt, der zu diesem Thema etwas zu sagen hat, freuen wir uns, wenn ihr den Link zu diesem Aufruf an diese Person weiterleitet oder den Link retweetet oder teilt :)

Liebste Grüße,
Anja und Julia