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22.07.14

Blitzverlosung auf Twitter: "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover

 "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover hat mir sehr gut gefallen, wie ihr auch in meiner Rezension nachlesen könnt. Ich habe gerade ein paar Bücher aussortiert und werde die meisten in den offenen Bücherschrank bringen. Aber eben nicht alle, weswegen ihr auf Twitter gerade ein Exemplar von "Weil ich Layken liebe" gewinnen könnt:

17.07.14

"Playing with matches" von Brian Katcher


Leon besucht die High School, versucht dort nicht groß aufzufallen, hängt in seiner Freizeit mit seinen Freunden rum, steht auf schlechte Witze und wünscht sich eine Freundin. Eine, die mit ihm redet, ihn mag und für die er so wie er ist wundervoll ist. Und eine, mit der er erste sexuelle Erfahrungen machen kann. Wie alle anderen Jungs himmelt er Amy Green, eine Mitschülerin, an. Amy lässt ihn jedoch links liegen. Eines Tages bekommt Leon dann eine neue Schließfach-Nachbarin; Melody, auch hämisch Scarface genannt, da sie als Kind bei einem Unfall schreckliche Verbrennungen im Gesicht erlitt. Als Melody anfängt, über Leons schlechte Witze zu lachen, freunden die beiden sich an und werden später auch mehr als nur Freunde. Doch dann beginnt auch Amy sich für Leon zu interessieren und er muss sich entscheiden.

Auch wenn die Inhaltsbeschreibung nach einer gewöhnlichen High School-Romanze klingt, sollte man sich davon keinesfalls abschrecken lassen. Denn "Playing with matches" von Brian Katcher ist alles andere als eine gewöhnliche Romanze. Dies liegt vor allem an Brian Katchers hervorragendem Schreibstil. Es gibt nur wenige Autoren, die es schaffen, mich mit ihren Worten so sehr zu berühren. Die Geschichte von Leon und Melody ist nicht immer einfach und häufig voller Schmerz. Und genau dieser Schmerz wird beim lesen unheimlich spürbar und hat mich mehrfach voll erwischt. So wie wenn man an einem Regentag am Straßenrand steht und ein Auto so schnell durch eine Pfütze fährt, so dass man komplett nass wird. Doch die Geschichte hat auch sehr schöne Seiten, ich musste immer wieder lächeln und fand es sehr schön zu lesen, wie Leon und Melody sich annähern und ihre erste, zarte Zweisamkeit genießen. Müsste ich "Playing with matches" in nur einem Wort beschreiben, wäre dies "Bittersüß".

Der Autor schreibt sehr lebhaft und ich habe mich ständig wie eine heimliche Beobachterin gefühlt. Gut gefällt mir auch, dass man einen sehr guten Einblick in Leons Gedanken und Gefühle erhält. Ich finde sein Verhalten nicht immer richtig, aber ich konnte immer nachvollziehen, warum er gehandelt hat, wie er nunmal handelte. Die Handlungen der Figuren sind stets sehr schlüssig und psychologisch feinsinnig.

Eigentlich wusste ich von Anfang an, wie die Geschichte verlaufen wird. Erst gegen Ende gab es dann doch die ein oder andere interessante kleine Wendung, die so nicht komplett vorhersehbar war. Dennoch habe ich das Buch mit Spannung gelesen, denn es lebt durch seine Figuren, welche sich alle im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln. Diese Veränderungen mit zu erleben war sehr interessant.

Fazit:

Mich hat "Playing with matches" sehr berührt, teilweise auch traurig gemacht. Dennoch habe ich es binnen kürzester Zeit gelesen und konnte es kaum aus den Händen legen. Brian Katchers Schreibstil ist großartig, sehr gefühlvoll und lebendig. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung.


Playing with matches | Brian Katcher | Laurel Leaf | 2009 | Taschenbuch | 304 Seiten | ISBN: 978-0385735452 


Lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an Brian, der mir das Buch einfach so zugeschickt hat, nachdem ich hier schrieb, dass es auf meiner Wunschliste steht.

13.07.14

"Mit Worten kann ich fliegen" von Sharon M. Draper

© ueberreuter

Die elfjährige Melody ist die klügste Schülerin ihrer Schule. Doch leider weiß dies niemand außer ihr. Durch eine zerebrale Kinderlähmung kann Melody weder sprechen, noch laufen, noch schreiben und ist auf permanente Unterstützung angewiesen. Die meisten Menschen denken, dass Melody auch geistig behindert ist, was jedoch nicht stimmt. Melody leidet sehr darunter, sich nicht verständigen zu können. Umso aufregender wird ihr Leben, als sich ihr eines Tages doch eine Chance bietet, zu kommunizieren. 

"Mit Worten kann ich fliegen" lässt sich sehr gut lesen. Ich habe mich gut in die Geschichte eingefunden und habe Melody direkt ins Herz geschlossen. Sharon M. Draper lässt Melody ihre Geschichte selbst erzählen. Als Leser lernen wir eine sehr kluge, witzige, mutige, ehrliche, starke und manchmal auch sarkastische Persönlichkeit kennen. Melody ist sehr vielseitig, jedoch stets liebenswert und ich mochte sie als Protagonistin sehr. Häufig wirkte Melody auf mich sehr real, so dass ich eher das Gefühl hatte, eine Biografie als einen Roman zu lesen. 

Melody leidet am meisten darunter, dass sie sich nicht ausdrücken und niemanden an ihren Gedanken teilhaben lassen kann. Dies wird in verschiedenen Szenen sehr deutlich, ebenso wie sehr Melody versucht, sich trotzdem bemerkbar zu machen. Während sie von ihrer Umwelt, Ärzten, Mitschülern und Lehrern meistens für dumm und zurück geblieben gehalten wird, glaubt ihre Familie an sie. Eines Tages ergibt sich eine Möglichkeit für Melody, zu kommunizieren. Ich habe mich mehrfach gefragt, warum niemand schon früher auf diese Idee gekommen ist, fand es dennoch äußerst rührend, als sie ihre ersten Worte "gesprochen" hat. 

Gegen Ende der Geschichte baut die Autorin dann noch einmal gleich zwei dramatische Handlungsstränge ein, dies war mir aber zu viel Drama. Beide Handlungsstränge sollen wohl noch einmal verdeutlichen, wie unfair Melody häufig behandelt wird und wie schwer es ist, wenn man nicht sprechen kann, aber mir war beides bereits bewusst. Das Ende war leider zu dick aufgetragen und hat dem Roman damit etwas von seiner Natürlichkeit genommen. Schade. 

Fazit: 

Es war sehr interessant, Melody auf einem Stück ihres Weges zu begleiten. Dabei zeichnet die Autorin ein auf mich sehr real wirkendes Bild, so dass ich mir manchmal wirklich bewusst machen musste, einen Roman und keine Biografie zu lesen. Wie mies viele Menschen mit Melody umgehen, hat mich immer wieder sprachlos und wütend gemacht. Das Ende war mir zu dramatisch, aber insgesamt hat mir "Mit Worten kann ich fliegen" sehr gut gefallen. 


Mit Worten kann ich fliegen | Sharon M. Draper | ueberreuter | 2014 | Hardcover | 320 Seiten | ISBN: 978-3764170103 | Preis: 14,95€ 

08.07.14

[Helden des Alltags] Geschenke an sich selbst & [Gaumenschmeichler] Rezept für veganen Schokoflockenkuchen

Vor einigen Tagen hatte ich zwischen zwei Terminen etwas Zeit und bummelte, um mir die Zeit zu verkürzen, durch verschiedene Läden. Auf einmal sah ich etwas in Elefantenform und weil ich Elefanten so sehr mag, schaute ich es mir genauer an. Im ersten Moment dachte ich, es wäre ein Förmchen für den Sandkasten, merkte dann aber, dass ich eine elefantenförmige Silikonbackform in Händen hielt. Ich musste nicht wirklich lange darüber nachdenken, ob ich die Form kaufe oder nicht. Den ganzen Tag lang habe ich mich dann über meine Neuanschaffung gefreut. Und deswegen ist die Elefantenbackform mein heutiger Held des Alltags, als Erinnerung daran, dass man sich ab und an auch selbst beschenken sollte.

Die Helden des Alltags werden jeden Dienstag von Ninotschka gesammelt.

Und da eine Kuchenform zum backen da ist, habe ich genau das am Sonntag getan. Ich hatte Lust auf einen Kuchen mit Schokoflocken, so wie man ihn aus der Backmischung kennt, nur eben selbstgemacht.

Für einen veganen Schokoflockenkuchen in Elefantenform benötigt ihr folgende Zutaten (nehmt für eine normale Kastenform einfach die doppelte Menge):

150 g Mehl
50 g Zucker (bzw. so wie ich die entsprechende Menge Stevia)
2 EL Sojamehl (oder einen anderen Eiersatz für 2 Eier)
1 EL Pflanzenöl
150 ml Sojamilch Vanille
1 Päckchen Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
Zartbitterschokoladenflocken nach belieben
dunkle Schokoladenglasur

Die Zubereitung ist ganz einfach. Zuerst werden Mehl, Zucker, Sojamehl, Vanillezucker und Backpulver miteinander verrührt. Dann kommen die Sojamilch und das Öl hinzu. Nun rührt ihr solange, bis ihr eine einheitliche Masse habt. Zum Schluss kommen die Zartbitterschokoflocken dazu. Ich gebe die einfach immer nach Gefühl hinzu, je nachdem, wie schokoladig der Kuchen werden soll.

Der fertige Teig wird dann in die Backform gefüllt. Je nach Backform das einfetten nicht vergessen. Der rohe Kuchen kommt für etwa 30 Minuten in den 180 Grad warmen Backofen bei Ober-/Unterhitze. Macht ihr die doppelte Menge in einer Kastenform verlängert sich die Backzeit auf etwa 45 Minuten.


Nachdem ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt habt, lasst ihr ihn am besten erst einmal etwas abkühlen. Dann kann der Kuchen vorsichtig aus der Form genommen und mit der dunklen Schokoladenglasur bestrichen werden.

Dem Elefanten ist leider bei diesem Vorgang der Rüssel abgebrochen. Ein wenig konnte ich ihn aber wieder mit Hilfe der Glasur ankleben.

Der Schokoflockenkuchen ist total lecker. Er schmeckt ganz leicht nach Vanille und ist schön schokoladig. Geschmacklich erinnert mich der Kuchen an die Wuppis der Bäckereikette Kamps.

07.07.14

[Montagsfrage] Gibt es ein Buch, das ihr untrennbar mit einer bestimmten Person verbindet?

In die neue Woche starten mein Blog und ich mit Libromanies Montagsfrage. 


Gibt es ein Buch, das ihr untrennbar mit einer bestimmten Person verbindet?

Ja, gibt es. "Rote Sonne, schwarzes Land" von Barbara Wood ist für mich untrennbar mit meiner Oma verbunden. Als ich vor einem halben Leben mein Vorstellungsgespräch für meinen Ausbildungsplatz hatte, bin ich nach meinen Hobbys gefragt worden. Auch damals gehörte Lesen schon zu meinen liebsten Hobbys und meine Lieblingsschriftstellerinnen waren Barbara Wood und Maeve Binchy. Im Vorstellungsgespräch bin ich dann gefragt worden, ob ich genau dieses Buch kennen würde. Kannte ich nur vom Titel her, hatte es aber noch nicht gelesen. Den Ausbildungsplatz habe ich bekommen und nachdem ich meiner Oma von dem Gespräch erzählt habe, hat sie mir ihr Exemplar von "Rote Sonne, schwarzes Land" mit persönlicher Widmung geschenkt.

06.07.14

11 Lese-und-Buch-Fragen

Bereits vor einer Weile hat mir Gloria ein Stöckchen zugeworfen. Nun sitze ich hier mit einer Tasse Rotbusch-Mango-Tee und frischem Schokoflockenkuchen (Rezept folgt am Dienstag) und werde die Fragen nun beantworten.

01. Liest Du auch anderes ausser Büchern - zum Beispiel Comics oder Graphic Novels?
Noch nicht wirklich. Letztes Jahr habe ich mich an einem Comic versucht, er hat mir aber nicht so gut gefallen. Aktuell lese ich jedoch wieder einen Comic (Katzen! Band1: Katz.Cha-Cha) und er gefällt mir gut.

02. In welchem Lese-Genre fühlst Du Dich am meisten zuhause?
Schaut euch einfach meine letzten Rezensionen an, dann wisst ihr, was ich gerne lese :) Allgemein würde ich sagen, dass ich gerne Belletristik lese, es darf aber auch gerne mal historisch oder spannend werden. Jugendbücher mag ich auch, weil sie oft gute Themen behandeln, aber ich merke langsam doch, dass ich aus dem Genre rauswachse.

03. Welche Bücher interessieren Dich überhaupt nicht?
High-Fantasy. Das finde ich ein wenig schade, aber das ist einfach nicht meine Sache.

04. Hast Du in Deiner Kindheit schon gelesen und wenn ja, was mochtest Du am liebsten?
Ich habe Geschichten schon immer geliebt und habe deswegen auch angefangen, Bücher zu lesen, als ich lesen gelernt habe. Während meiner Grundschulzeit habe ich die Dolly-Serie von Enid Blyton geliebt, ebenso Pferdegeschichten. So mit 12, 13 habe ich gerne Brigitte Blobel und allgemein Bücher, in denen es irgendwie um Probleme ging, gelesen. Die Jugendbuchabteilung unserer kleinen, örtlichen Bücherei, kannte ich in- und auswendig.

05. Wie hältst Du es mit Weltliteratur wie zB "Krieg und Frieden" von Tolstoi - liest Du derartiges oder interessiert es Dich gar nicht?
Dieses Werk habe ich noch nicht gelesen, es interessiert mich aber. Über mein Verhältnis zu Klassikern habe ich mich hier schon einmal ausgelassen.

06. Liest Du auch die Rezensionen anderer Blogger gerne?
Ich lese gerne Rezensionen, vor allem von Bloggern, deren Lesegeschmack ich teile. Deren Rezensionen lese ich auch regelmäßig. Ansonsten lese ich nur noch Rezensionen, wenn mich ein Buch interessiert und ich bin auch dann vorsichtig. Viele Rezensionen verraten viel zu viel über den Inhalt, was mich nervt. Genauso wenig mag ich unbegründete Lobpreisungen. Wer sagt, dass ich ein Buch unbedingt lesen müsste, sollte auch begründen können, warum. Doch das können viele nicht, was mich nervt, da es mir bei meiner Kaufentscheidung nicht weiterhilft. Dennoch, (in meinen Augen) gute Rezensionen lese ich gerne.

07. Gibt es einen unbekannten Autor/eine unbekannte Autorin, den/die Du anderen gerne ans Herz legen würdest?
Aktuell fällt mir niemand ein.

08. Welches Buch hat Dir im Jahr 2014 bislang am besten gefallen?
Das kann ich nicht auf ein Buch eingrenzen. Ich habe in diesem Jahr 4 Bücher von Adriana Popescu gelesen und fand alle großartig. Alle vier Werke haben mich zum nachdenken angeregt und dazu motiviert, einige Dinge zu ändern. "Der Gedankenleser" und "Interview mit dem Tod" von Jürgen Domian haben mich äußerst nachdenklich gemacht und mir viel Input gegeben.

09. Was hältst Du von öffentlichen Bücherschränken, in denen man gebrauchte Bücher einstellen und sich selbst ein neues gebrauchtes Buch holen kann?
Finde ich großartig! Erst vor kurzem habe ich dort ein absolutes Wunschbuch gefunden.

10. Was verlockt Dich bei einem Buch am ehesten zum Zugreifen - Titel? Autor? Cover? Klappentext? Rezensionen? Oder etwas ganz anderes?
Meist ist es der Klappentext. Allerdings muss mich ein Cover ansprechen, sonst kann es geschehen, dass ich mir das Buch im Laden nicht unbedingt anschaue. Genauso kann es aber auch sein, dass ein Buch ein furchtbares Cover hat und mich auch der Klappentext nicht anspricht, ich aber durch eine Rezension darauf aufmerksam und doch neugierig darauf werde.

11. Auf welches noch nicht erschienene Buch bist Du besonders gespannt?
Momentan würde ich sehr gerne die Fortsetzung von "Versehentlich verliebt" von Adriana Popescu lesen.

Und wie immer werfe ich das Stöckchen an dieser Stelle hoch in die Luft, damit alle, die mögen, es auffangen und mitnehmen können. Wenn ihr es euch mitnehmt, freue ich mich über einen Link in den Kommentaren, um mir eure Antworten anschauen zu können :)

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Julia - die sich jetzt mit Buch, Tee und Katze auf die Couch verzieht und hofft, dass das angekündigte Unwetter nicht so schlimm wird.