"Der Kruzifix-Killer" von Chris Carter

• Broschiert: 480 Seiten
• Verlag: Ullstein Tb (15. Juni 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3548281095
• Preis: 9,95€


Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit Hochspannung am Ende der Geschichte. Diese Form des Einstiegs finde ich sehr gelungen, denn das erste Kapitel fesselt einen sofort und man wird sofort in das Geschehen hineingezogen.

Das ganze Unglück nimmt jedoch 5 Wochen vor dem ersten Kapitel seinen Lauf, als eine bestialisch zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia – der Grünschnabel – beginnen zu ermitteln und stoßen bald darauf auf erschreckende Erkenntnisse. Alles weist darauf hin, dass der Kruzifix-Killer erneut mordet – doch dies kann eigentlich nicht sein, denn er wurde bereits verurteilt und hingerichtet.

Sehr gelungen finde ich die Charaktäre der Hauptdarsteller. Der Autor zeichnet sie sehr lebendig und dennoch menschlich, mit Ecken und Kanten. Das gefällt mir, ich mag keine super harten Superhelden als Ermittler. Mir waren Hunter und Garcia jedenfalls sehr sympathisch.

Das Buch ist von beginn an sehr spannend und ich war gespannt, ob Chris Carter die Spannungskurve aufrecht halten kann. Und er konnte! Die Geschichte war durchweg spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte.

Stellenweise fand ich den Schreibstil etwas holprig. Aber für mich hat es gepasst, ich fand es nicht unangenehm. Und da es sich bei dem Buch um ein Erstlingswerk handelt, kann ich dies sowieso gut verzeihen. Chris Carter hat eine einfache Sprache und dennoch gelingt es ihm so bildhaft zu schreiben, dass ich alles gut vor meinem inneren Auge sehen konnte.

Die Kapitel sind recht kurz, was mich dazu verleitet hat noch schneller weiter zu lesen. Sehr spannend fand ich auch, dass regelmäßig die Perspektive gewechselt wurde. Dies hat zum einen dazu beigetragen die Spur des Killers etwas zu verschleiern, so dass man nicht zu schnell eine Ahnung bekam wer es denn war. Zum anderen hat der Perspektivwechsel dazu beigetragen, dass man sich noch besser in die einzelnen Charaktäre hineinversetzen konnte.

Nach dem ersten Kapitel, welches mich doch sehr an die SAW-Filme erinnert hat, war ich sehr gespannt ob die Gewalt und Brutalität weiter aufrecht erhalten wird. Hier war ich fast schon ein wenig enttäuscht, ich hatte mit mehr Szenen á la SAW gerechnet. Trotzdem musste ich an einigen Stellen doch schon schlucken. Insgesamt ist dem Autor aber gut gelungen die Gewaltbereitschaft des Killers darzustellen ohne, dass das Buch nur so vor Blut trieft.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch hat absolut gehalten was die Leseprobe versprochen hat. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von Chris Carter geben wird!

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