retrospection 32/2012


Gestern habe ich (endlich) "Die Arena" von Stephen King beendet. Da ich in der letzten Zeit nicht ganz so viel Zeit zum lesen hatte, habe ich fast zwei Wochen für die 1279 Seiten gebraucht. Die Rezension folgt in ein paar Tagen. Ich habe mir zwar während des Lesens viele Notizen gemacht, aber ich brauche noch ein wenig, um alles in meinem Kopf zu sortieren.

Gestern Abend habe ich dann mit "Forever" von Maggie Stiefvater angefangen. Und auch wenn ich bislang erst 50 Seiten gelesen habe, bin ich gedanklich schon wieder mitten im Geschehen.


In der vergangenen Woche sind zwei Bücher neu bei mir eingezogen. Beide standen schon lange auf meiner Wunschliste und beide habe ich bei Tauschticket angefordert:


 "Forever" von Maggie Stiefvater ist der dritte und letzte Teil der "Wolfes of Mercy Falls"-Trilogie. Nachdem ich den ersten Band auf Deutsch und den zweiten auf Englisch gelesen habe, stand für mich fest, dass ich auch den dritten Band auf Englisch lesen möchte, weil mir Maggie Stiefvaters Sprache im Original noch etwas besser gefällt als in der deutschen Übersetzung.

Das Cover von "Fesseln des Schicksals" gefällt mir nicht sonderlich und auch der Titel sagt mir nicht wirklich zu. Allerdings interessiert mich der Inhalt, und auf den bin ich schon sehr gespannt. Nachdem ich "Lara und Rebecca - am anderen Ufer des Mississippi" von Kathleen Vereecken gelesen habe, wollte ich gerne weitere Bücher lesen, welche sich mit dem amerikanischen Bürgerkrieg beschäftigen und wurde somit auf "Fesseln des Schicksals" aufmerksam.





Wie ihr sehen könnt, hat sich mein Blog optisch schon wieder etwas verändert. Der vorherige Header war ja mehr so eine Notlösung, weil ich schnell einen Neuen benötigte, nachdem sich die Bildrechte an meinem davorigen geändert haben und ich diesen nicht mehr verwenden konnte. Nun ist alles recht schlicht, was mir momentan gut gefällt.

Am Freitag hatten wir unser Sommerfest von der Arbeit aus. Eigentlich wollte ich gegen 24h gehen, weil ich Samstag arbeiten musste. Aber irgendwie ist es dann doch etwas später geworden... Aber es war richtig toll, auch wenn mir dadurch wieder sehr bewusst wird, dass ich älter werde. Früher habe ich es leichter weggesteckt, eine Nacht durchzufeiern und danach zu arbeiten. In der letzten Zeit gibt es immer wieder Dinge, an denen ich merke, dass ich eben nicht mehr Anfang 20 bin, sondern doch so langsam auf die 30 zu gehe. Und ein wenig komisch fühlt sich das ja schon an... Kennt ihr dieses Gefühl?

Liebe Grüße,
Jai


Kommentare:

  1. Huhu Julia!
    Also erstmal: Respekt, dass du den Stephen King Schinken gelesen hast! :) Zwar bin ich ein großer King-Anhänger. Aber Über 1200 Seiten ist dann doch was anderes und schreckt eher ab.

    Und dann zum "alt werden": Also... Ich sag mal so. 27 (in deinem Fall) und 25(in meinem Fall) ist in dem Sinne ja nicht alt, aber auch ich merke, dass man es tatsächlich nicht so wegsteckt wie früher. Ob es tatsächlich am Alter liegt oder eher daran, dass ich nicht mehr ganz sooo oft weggehe wir früher, weiß ich nicht. Wahrscheinlich die Kombination :) Und auch wenn ich mich mit 25 nicht alt fühle, so mag ich es gar nicht, wenn meine Eltern mich ärgern und sagen: "Ohje, Saskia mit einem Vierteljahrhundert würde ich eher auf mich aufpassen." 25 und Vierteljahrhundert - zweiteres klingt so... endlich irgendwie. Schwer zu beschreiben *lach*

    Ganz liebe Grüße!
    Saskia

    PS: Dein Header ist so oder so traumhaft :) Weil Flieder und Schmetterfinkse (Heute am HBF in Köln von einem kleinen Mädchen gehört und so süß gefunden)

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    1. Hallo,

      vor kurzem habe ich "der Anschlag" von King gelesen, das ist auch so ein dicker Schinken. Da hat mich die Dicke aber nicht gestört, und deswegen hat sie mich auch bei "Die Arena" nicht so abgeschreckt. Obwohl sich die Geschichte stellenweise sehr gezogen hat. Aber mehr dazu in der Rezi ;)

      Ich gehe auch bei weitem nicht mehr so häufig weg wie früher. Bzw. heute gehe ich "anders" weg. So war ich früher 2 bi3 3 mal pro Woche in der Disco, heute gehe ich lieber in eine Cocktailbar. Ich bin diesbezüglich einfach etwas ruhiger geworden. Und du hast Recht, das spielt sicherlich auch mit ein, daran hatte ich eben nicht gedacht.
      Die Vierteljahrhundert-Sprüche während des 25ten Lebensjahres mochte ich auch nie. Inzwischen darf ich mir immer anhören "du bist fast 30". Das entspricht zwar den Tatsachen, aber ich mag es nicht.

      Und ich verstehe ganz genau was du meinst. Vierteljahrhundert klingt einfach wesentlich älter als 25.

      Schön, dass dir der Header gefällt. Lila mag ich ja in allen Tönen und somit natürlich auch Flieder. Schmetterfinkse ist wirklich niedlich!

      Liebe Grüße zurück,
      Julia

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  2. Jupp, ich kenn das Gefühl. :D Wobei ich das weniger mit dem Alter verbinden als mit dem aktuellen Lebenstil. Als ich auf die 30 zusteuerte, habe ich mehr Nächte durchgemacht als mit Mitte 20. Das Studium war beendet, ich hatte keine (im Schnitt) vier Nebenjobs mehr, keine Prüfungen, keine Projekte, keine durchgearbeiteten Nächste ... Stattdessen eine geregelte Arbeitswoche, einen Tag in der Woche frei und musste nur jeden dritten Samstage arbeiten. So viel Freizeit musste ich einfach nutzen - und wenn es in der Nacht mal länger wurde, dann wusste ich ja, dass ich ab 17 Uhr die Füße hochlegen und ein Nickerchen machen konnte. ;)

    Zehn Jahre später stehe ich da und finde es schon anstrengend, wenn ich außer der Reihe einen Termin habe. Ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt aus dem Haus zu gehen, da ich inzwischen von Zuhause aus arbeite und in der neuen Stadt noch keine Freunde habe, mit denen ich etwas unternehmen könnte ...

    Du wirst also nicht alt, dein Leben hat sich nur in den letzten Jahren verändert! :)

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    1. "Du wirst also nicht alt, dein Leben hat sich nur in den letzten Jahren verändert! :) "

      Ich glaube das klebe ich mir an den Spiegel, damit ich es vor Augen habe, wenn ich wieder graue Haare ausrupfe ;-))

      Das klingt wirklich nach einem sehr vollen Programm, welches du da hattest, und da verstehe ich gut, dass du da nicht so viel weggegangen bist. Bei mir ist es quasi umgekehrt, ich habe jetzt einfach viel mehr zu tun als damals. Aber es hat sich auch mein Geschmack verändert, die Vorstellung drei Mal die Woche durch die Disco zu hüpfen gefällt mir gar nicht mehr.


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Hallo! Natürlich könnt ihr mir hier gerne noch Kommentare hinterlassen. Da ich diesen Blog jedoch nicht mehr aktiv betreibe, werde ich Kommentare hier nicht mehr beantworten. Meinen neuen Blog findet ihr hier: www.literameer.de