[Buchvorstellung] "Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers" von Sherman Alexie




 


Dieses Buch ist mir zufällig in der Bibliothek in die Hände gefallen. Der Titel kam mir gleich bekannt vor, da ich auf Lesemomente eine Rezension dazu gelesen habe. Ich konnte mich zwar nicht mehr daran erinnern, ob das Buch nun positiv oder negativ bewertet wird, da ich Tines Lesetipps aber immer sehr mag, habe ich es einfach mal mitgenommen.

Arnold erzählt seine Geschichte humorvoll, selbstkritisch und recht ironisch. Ich musste wirklich häufig lachen, obwohl mir der Humor stellenweise zu flach war. Diese Stellen fand ich dann auch eher nervig. Im Laufe der Geschichte erhält man einen kleinen Einblick in das Leben in einem Indianer-Reservat, wobei das erzählte auf mich sehr verallgemeinernd und klischeehaft wirkte. Das Buch lässt sich sehr schnell und leicht lesen, allerdings ist bei mir nicht wirklich etwas hängen geblieben. Ob ich es nun gelesen habe oder nicht – das macht keinen Unterschied. Etwas vermisst habe ich auch eine Geschichte oder eine Botschaft. Wenn es eine Botschaft gab, so ist diese völlig an mir vorbei gegangen, denn bei mir ist irgendwie nur „BlaBlaBla“ angekommen. Ein absolutes Highlight sind jedoch die tollen Illustrationen von Ellen Forney, welche zahlreich vorhanden sind und sehr passend ausgewählt worden sind.