devils golf course

Golf interessiert mich nicht die Bohne. Und auch wenn Golfplätze hübsch anzusehen sind, sind sie mir zu fein und zu geschniegelt und insgesamt einfach zu unnatürlich. Deswegen zählt ein Golfplatz für mich persönlich nicht unbedingt zu einer Sehenswürdigkeit. Als mein Freund bei unserer Tour ins Death Valley jedoch sagte, ich müsse mir unbedingt den "Devils Golf Course" anschauen, ihn würde dieser immer wieder begeistern, war ich irritiert. Wieso sollte ich mir einen Golfplatz anschauen, wenn das Death Valley doch so viele interessante Dinge bietet? Nicht umsonst gibt es den schönen Ausspruch "Don´t judge a book by it´s cover" denn der Devils Golf Course ist weder langweilig, noch unnatürlich, noch geschniegelt.





Vor ungefähr 1000 Jahren war an der Stelle des heutigen "Golfplatzes" ein See, welcher jedoch ausgetrocknet ist. Übriggeblieben ist eine bizarre und unwirkliche Landschaft aus Salz. Aus der Ferne sieht es ein wenig so aus, als läge Schnee auf einem Feld, aus der Nähe erkennt man dann jedoch die zerklüfttete Landschaft. Wenn man diese Landschaft durchwandert, sollte man äußerst vorsichtig sein, denn die Gebilde aus Salz sind hart, spitz und rasiermesserscharf. Fällt man hier hin, so macht das sicher keine Freude... Durch Umwelteinflüsse sind die Salzgebilde nicht mehr strahlend weiß, aber überall schimmert das Weiße durch und dieses Glitzern und Funkeln finde ich unheimlich schön zu betrachten. Der Name "Devils Golf Course" stammt daher, dass der Autor eines Reiseführers einmal schrieb, hier könne nur der Teufel persönlich Freude am Golfspielen haben. Golfbälle habe ich bei unserer Wanderung jedoch nicht entdeckt.










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