"80 Days - die Farbe der Lust" von Vina Jackson



Bild: carl´s books

In der Londoner U-Bahn trifft Dominik auf die junge Violinistin Summer und fühlt sich sofort auf unerklärliche Weise von ihr in den Bann gezogen. Zufällig erfährt er später, dass Summers Geige zerstört wurde. Nachdem es ihm gelingt, Kontakt zu ihr aufzunehmen, macht er ihr ein unmoralisches Angebot: sie soll für ihn nackt spielen, dafür erhält sie eine neue Geige.  Summer, welche noch nie ein Kind von Traurigkeit war, lässt sich auf dieses Arrangement ein und spürt, dass Dominik noch völlig andere Saiten in ihr zum Schwingen bringt. Summer taucht ein in eine Welt aus Lust und Begierde, Dominanz und Unterwerfung. Doch hat eine solche Beziehung Bestand?

Den Hype, welcher um 50 Shades of Grey ausgelöst wurde, habe ich interessiert beobachtet, denn ich fand es interessant, dass die Thematik BDSM auf einmal salonfähig wurde. Dennoch habe ich 50 Shades of Grey nicht gelesen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass mich die Protagonisten sehr genervt hätten. Nachdem ich mir einige Rezensionen zur englischsprachigen Ausgabe dieses Buches, „Eighty Days Yellow“, durchgelesen habe, war mein Interesse geweckt und ich habe es mir gekauft. Da ich vor dem Lesen weder genaue Vorstellungen noch irgendwelche Erwartungen an das Buch hatte, kann ich nur sagen, dass meine Erwartungen völlig übertroffen wurden.

Die Geschichte von Summer und Dominik wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Mir gefällt dies gut, denn so bekommt man Einblicke in die Gedanken beider Protagonisten, erlebt wie sich beide sowohl mit ihrer eigenen Sexualität als auch ihrer Beziehung zueinander beschäftigen. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und den beiden Autoren gelingt es schnell, einen Spannungsbogen aufzubauen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach immer wissen wollte, was als nächstes geschieht. Einzig die Szenen, in welchen einer der Protagonisten an eine Szene aus der Vergangenheit denkt, sind sehr holprig, da die Übergänge von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück nicht deutlich genug sind. Dies ist für mich jedoch das einzige Manko am Schreibstil Vina Jacksons, einem Pseudonym, hinter dem sich zwei Autoren verbergen.

Sowohl Summer, als auch Dominik, sind sexuell sehr aktive Menschen, für die Sexualität zum Leben dazugehört. Deswegen haben beide auch schon ihre Erfahrungen gemacht und denken ihre Vorlieben zu kennen. Doch als sie aufeinander treffen, müssen sie sich erneut mit ihren Vorlieben auseinander setzen. Besonders Summer betritt Neuland, als sie ihre Lust an der Unterwerfung erkennt. Offen geht sie auf Entdeckungstour und lernt verschiedene Spielarten des BDSM kennen. Dabei setzt sie sich auch geistig mit dem Erlebten auseinander. Dabei machen die beiden Autoren sehr deutlich, dass BDSM eine persönliche Vorliebe ist und weder eine Charakterschwäche noch eine psychische Störung ist. Dies finde ich sehr wichtig.  Die beschriebenen Szenen sind teilweise sehr hart und weder für sensible Leser noch für Leser unter 18 geeignet. Die Thematik des BDSM ist sehr vielfältig und somit ist es wohl nicht möglich, sie komplett in einem Buch zu erfassen, weswegen die Autoren auch nur auf einzelne Spielarten bzw. Fragmente eingehen.

Neben ihrer sexuellen Entwicklung durchlaufen beide Protagonisten auch einer geistigen Entwicklung. Beide haben auf ihre Art Probleme damit, zu akzeptieren was sie sind bzw. welche Dinge sie anmachen. Besonders Summer wird immer wieder von Zweifeln geplagt. Hierauf hätten die Autoren ruhig noch etwas mehr eingehen können, dennoch finde ich es gut, dass diese Thematik angesprochen wird. Umso gespannter bin ich nun jedoch darauf, wie sich Summer und Dominik in den nächsten beiden Teilen der Trilogie entwickeln werden.

Fazit: 

„80 Days – die Farbe der Lust“ bietet interessante Einblicke in eine nicht ganz alltägliche Welt. Besonders gefällt mir daran, dass man die persönliche Entwicklung der Protagonisten mit verfolgen kann, denn wie man bekanntlich weiß, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mich hat dieses Buch mehr als positiv überrascht!


80 Days – die Farbe der Lust / Vina Jackson / carl´s books / 2012 / Broschiert / 368 Seiten / ISBN: 978-3570585221 / Preis: 12,99 Euro / weitere Buchinformationen [X]

Reihenfolge der Trilogie: 

1.       80 Days – die Farbe der Lust, Erscheinungsdatum: 22.10.2012, Originaltitel: Eighty Days Yellow
2.       80 Days – Die Farbe der Begierde, Erscheinungsdatum 26.11.2012, Originaltitel: Eighty Days Blue
3.       80 Days – Die Farbe der Erfüllung, Erscheinungsdatum: 14.01.2013 Originaltitel: Eighty Days Red


Nachtrag 01.12.2012:
Meine Rezension zu Band 2, Die Farbe der Begierde, findet ihr *hier*

Kommentare:

  1. Huuuhuuu! :)

    Sehr tolle Rezension und ich muss sagen: Nun hast du mich wirklich neugierig gemacht :) Nachdem wir uns einige gewesen sind, dass die "innere Göttin" nichts für uns ist, muss ich gestehen, dass ich das Buch auf die WL gepackt habe.

    Ganz liebe Grüße!
    Saskia

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    1. Dann bin ich schon mal sehr gespannt, wie es dir gefällt!
      Eine innere Göttin gibt es hier (zum Glück) nicht und ich fand die Protagonisten überzeugend.

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  2. Hab ja schon einiges von dem Buch gehört, deswegen musste ich auch unbedingt Deine Rezension lesen :) Ich hab mich ja gegen dieses Buch entschieden, da ich schon bei "Shades of Grey" merkte, dass erotische Literatur einfach nicht mein Genre ist. Schade, dass Du SoG nicht gelesen hast, mich hätte ein Vergleich der beiden Werke wirklich interessiert ;)

    LG
    Monika
    www.suechtignachbuechern.blogspot.de

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    1. Schau mal hier, Kossi hat beide Bücher gelesen:
      http://www.amazon.de/review/R9CAI0JXTAS2J/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=3570585220&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books

      Und bei Goodreads gibt es auch einige vergleichende Rezensionen.

      Meine persönliche Meinung zu SoG beruht ja nur auf Rezensionen, welche ich dazu gelesen habe, weswegen ein Vergleich von mir nicht wirklich qualifiziert wäre. Ich glaube jedoch, dass sich die Bücher unter anderem durch die Protagonisten unterscheiden. Summer ist im Gegensatz zu Ana sexuell erfahren und auch kein stilles Mauerblümchen. Und alleine das macht für mich persönlich einen ganz großen Unterschied in punkto Glaubwürdigkeit aus.

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  3. Hi, hast eine wirklich gute Rezension mit manch tollem Satz geschrieben ("Saiten zum Schwingen bringen"). Ich hab mir überlegt das Buch bei mir im Blog zu featuren, wusste aber noch nicht viel darüber. Scheint aber doch 50 Shades sehr ähnlich zu sein, weswegen es mich nun nicht so anspricht. Danke für diese Buchbesprechung.

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    1. Zur Formulierung "Saiten zum Schwingen bringen": Ich habe das geschrieben, habe mich über meine Formulierung gefreut und danach habe ich mir den Klappentext nochmal durchgelesen. Da habe ich dann entdeckt, dass diese Formulierung auch auf dem Klappentext steht, weswegen ich denke, das mein Kopf das unterbewusst auch so von dort übernommen hat.

      schau mal meine Antwort einen Kommentar höher, da ging es auch schon um den Vergleich zu 50 SoG. Ich kann es ja wie gesagt nicht wirklich vergleichen, glaube aber schon, dass es anders ist.

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  4. Ich muss ganz ehlrich sein, deine Aussage dass dich dei beiden Protagonisten bei Shades of Grey wohl sehr schnell genervt hätten scheint mir ein wenig voreilig!

    Du schwärmst von 80 Days in den höchsten Tönen, was für mich unverständlich ist. Ich habe gestern das Buch zu ende gelsen und musste mich wirklich dazu durchringen es nicht in der Hälfte wegzuschmeissen.
    Die Grundstory ist in vielen Punkten sehr von Shades of Grey abgekupfert und ehrlich gesagt dürftig geschrieben.
    80 Days fehlt es an Emotionen, Romantik, an Esprit, Charm, Witz und vor allem aber an einer richtigen Story abseits des Sex und BDSM.
    Das Buch ist auch nicht erotisch, sondern teils eher sehr Primitiv. Ich finde es abstossend und mühsam, wenn ständig nur Wort wie Möse, Schwanz, Ficken, Vögeln, Arsch ect. verwendet werden.
    Auch muss gesagt sein, dass die Entwicklung von Summer doch eher fragwürdig ist und auch eher dazu führt das es einem aufstösst. Ich kenne zwei Damen aus der BDSM Szene und die würden nie solche Dinge über sich ergehen lassen. Summer ist nicht eine SUB/Sklavin, sie ist zum Schluss nichts anderes als die Hure von Viktor, die sogar einen nach Urin stinkenden Penis bläst, sich verkaufen lässt ect.
    Die beiden Protagonisten können meines Erachtens überhaupt nicht überzeugen, schon auf Grund der Tatsache, dass ständig diese Wiedersprüche im Raum stehen. Auch hatte ich immer wieder den Eindruck, dass man verzweifelt versucht hat eine Story aufzubauen die neben dem ganzen BDSM ect. abläuft, was aber überhaupt nicht gelungen ist.

    Ich kann die nur empfehlen Shades of Grey zu lesen, denn es ist wirklich etwas anderes. Shades of Grey ist geprägt durch sensationell erotische Momente, durch perverse Momente, durch Leidenschaft, Emotionen, Romantik, Hass und Liebe, Spannung, durch Intrigen und den wirklich verschiedensten Charakter.

    Shades of Grey erzählt die Geschichte zweier Menschen, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten, die sich beide auf etwas total Neues (Ana BDSM, Christian alles was nichts mit BDSM zu tun hat) einlassen und dabei so manche Hürde nehmen müssen. Neben den beiden Protagonisten erscheinen viele weitere durchaus interessante Charaktere, die die ganze Geschickte abrunden.

    Und nun zur inneren Göttin: Die innere Göttin ist nichts anderes als das eigene Ego. E.L. James gelingt es gerade mit der Verwendung der inneren Göttin einfach und verständlich aufzuzeigen, wie sich Ana fühlt, wie sie das Erlebte wahrnimmt.

    Ich muss ganz ehrlich sein, 80 Days hat mein Interesse nur durch den Kleber "Wenn sie Shades of Grey mochten werden Sie 80 Days lieben" erweckt und ich habe wirklich gehofft, dass es so ist aber ich war vom teil primitiven Schreibstil und dem ständigen und meist belanglosen Sex gelangweilt und etwas angewiedert, da wie gesagt jegliche Emotion, Romantik ect. fehlt. Wie schon erwähnt fand ich auch die Tatsache, das Summer schlussendlich mehr eine Hure war total am Thema vorbeigeschlittert.

    BDSM ist nicht nur eine perverse, brutale Sache (wird im Buch leider durchaus so dargestellt, mit wenigen Ausnahmen) ganz im Gegenteil, es ist ein "Spiel" welches auf Vertrauen aufbaut, bei dem der Dom für die Sicherheit der SUB garantiert und die SUB durchaus auch etwas anbetet.
    Es ist ein Wechselspiel von brutal zu sanft und bedarf einiger "Spielregeln" was in diesem Buch leider auch nicht wirklich thematisiert wird.

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  5. Ich habe bisher nur die Leseprobe zu 80 Days gelesen, bzw. konnte sie nicht mal ganz zu ende lesen... Es hat mich nicht wirklich angesprochen. Vielleicht ist es der Vergleich zu 50 Shades, denn ich habe dieses zuerst gelesen und entsprechende Erwartungen gehabt.

    Wenn 80 Days keine Romantik und Liebe zu bieten hat, möchte ich dieses Buch nicht lesen. Ich bin nämlich nicht am Sex oder BDSM interessiert, sondern an Liebe, an Geschichten, in der Menschen aus sich hinauswachsen. Auch wenn alles irgendwie vorhersehbar war, war es doch eigentlich genau das, was ich lesen wollte.

    An 50 Shades störte mich lediglich das Wiederholen vieler Beschreibungen, zum Orgasmus, zur Wut, zur Begierde etc. Die Wortwahl hat mich nicht herausgefordert. Und manchmal fand ich die Ereignisse / Gefühle widersprüchig, einerseits ist sie irre wütend auf ihn, andererseits schenkt sie ihm immer ein "zuckersüsses Lächeln"... das mochte ich nicht, denn mir erschien es dann so als würde sie ihre Wut nur spielen um ihm die Grenzen zu zeigen.

    Trotzdem mochte und mag die Protagonisten sehr und konnte mir ziemlich alles sehr gut vorstellen. Ich konnte sie immer mit Personen aus meinem Umkreis oder mit meinem Mann vergleichen und kann dank 50 Shades meinen Mann auch in manchen Sachen besser verstehen.

    Das war das erste Erotik-Buch das ich gelesen hatte und ich war und bin begeistert. Ich freue mich auf die Verfilmung. Für Christian habe ich mir immer Ryan Gosling vorgestellt, und Anastasia als Megan Fox. Ich finde die Beschreibungen passen wirklich toll zu diesen Schauspielern. Ich hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde, wenn dann ganz andere Schauspieler die Rolle ergattern.

    Ich habe mir jetzt Fire After Dark bestellt. Die Leseprobe hat mir gefallen und ich denke, dass es da auch eher um die Liebe als um den Sex geht. Ich bin sehr gespannt!

    Wenn ich dieses dann durch habe, werde ich mich allenfalls den 80 Days Bücher zuwenden. Bis dahin hoffe ich, noch viel mehr Meinungen über die Bücher lesen zu können.

    Und im Allgemeinen finde ich es übrigens toll, was für einen Erfolg diese Szene feiert und dass man sich ungeniert mit diesen Büchern in die Öffentlichkeit trauen kann. Es wurde ja auch Zeit!

    Es lebe das 21. Jahrhundert, die Gleichberechtigung, Barack Obama, die Toleranz und alles, was für Liebe und gegen Hass steht.

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    1. Romantik und Liebe bietet 80 Days nur wenig. Einige Szenen kann man vielleicht noch als romantisch beschreiben und zwischen Summer und Dominik entwickeln sich ja auch Gefühle, aber eine romantische Liebesgeschichte ist das Buch nicht.

      Der Name Ryan Gosling sagt mir nichts, aber ich habe ihn gerade mal gegoogelt. Den könnte ich mir auch als passend vorstellen :) Ich habe das mit der Verfilmung nicht großartig verfolgt, könnte mir aber vorstellen, mir den Film anzuschauen.

      Und auch von "Fire after dark" habe ich noch nichts gehört, habs mir aber gerade angeschaut. Da springen mir auf den ersten Blick gleich zwei Paralelen zu 80 Days ins Auge, einmal spielen beide Geschichten in London und dann natürlich der Name Dominic / Dominik. Die Geschichte klingt aber interessant und das Buch ist gerade mal auf meinem Wunschzettel gelandet. Danke für den Tipp.

      Wenn es dir um Liebe geht, könnte eventuell auch "SehnSucht" von Alexa McNight etwas für dich sein. Ich selbst habe das Buch nicht gelesen, wurde aber quasi von der Autorin darauf hingewiesen und zumindest laut Amazon-Beschreibung scheint es da ja auch um Liebe zu gehen.

      Ich finde es auch gut, dass man nun über solche Themen in der Öffentlichkeit reden kann. Und genau das fand ich unter anderem so interessant an dem Hype um 50SoG, dass dieses Tabu-Thema auf einmal salonfähig wurde. Man kann von 50 SoG und Frau James halten was man will, aber diesbezüglich hat sie wirklich etwas Gutes geleistet, denn ich finde es immer gut, wenn solche Dinge enttabuisiert werden.

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  6. Tolle Rezi! Ich habe 80 Days gerade fertig gelesen, und bin einfach nur begeistert!
    Doch nun drängt sich bei mir auch der Wunsch nach einem Vergleich zwischen Shades of Grey und 80 Days auf.
    SoG ist definitiv zu weilen amüsant und hat eine Romanze, die definitiv im Vordergrund steht, was nicht unbedingt schlecht ist aber jedoch den Charakter von richtigem BDSM sehr in den Hintergrund drängt.
    Was mir an 80 Days gefällt:
    Die Sprache ist um einiges besser, als bei SoG, und man bleibt von den ständigen Wiederholungen und Phrasen verschont. Die Protagonisten entwickeln sich in einem Buch viel mehr weiter, als in allen drei Teilen von SoG, man weiß sogar, was BEIDE denken und fühlen. Des weiteren finde ich 80 Days viel realistischer und besser dargestellt, vorallem die BDSM Branche und welche Variationen es davon gibt. Man bekommt einfach einen sehr detaillierten Einblick wie es anfangen kann, was und wie verschiedene Leute diese Neigung ausleben und welche Extreme und Abgründe es geben kann. All das fehlt mir bei SoG sehr. Die erotischen Szenen bei 80 Days werden recht derb gehalten, sind aber dennoch detailliert und gut beschrieben mit einem abwechslungsreichen Wortschatz -> auch hier muss ich SoG wieder einen dicken Minuspunkt geben, denn ab Teil 2 sind die meisten Szenen gleich und werden auch exakt mit den gleichen Worten beschrieben.
    Die Autoren haben auch sehr gut recherchiert! Ich selber bin Musikerin (klassische Musik) und bin sehr erfreut einen Roman gefunden zu haben, der die Musikwelt und die Empfindungen, welche die Musik hervor bringt bestens beschreibt. Vor allem gefällt es mir, dass die Autoren die Musik quasi mit Sex und Höhepunkt gleichsetzt, was bei einer Musikerin sehr viel Freude auslöst.
    Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!!

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    1. Ich habe 50SoG immer noch nicht gelesen, finde deinen Vergleich aber interessant. Die aufgezählten Kritikpunkte habe ich schon in vielen Rezensionen gelesen und denke, dass sie mich auch stören würden. Den von dir angeschriebenen Punkten zu 80 Days kann ich nur zustimmen, das sehe ich auch so. Mich hat die manchmal derbe Sprache auch nicht gestört, weil sie für mich zu den Szenen passte.

      Deinen Eindruck zum musikalischen Teil der Geschichte finde ich sehr interessant, danke dafür! Ich fand die Szenen aber auch gut beschrieben und konnte mir auch als Nicht-Musikerin gut vorstellen, dass Musik bzw. zu musizieren solche Gefühle und Empfindungen hervorrufen kann.

      Ich wünsche dir viel Spaß beim zweiten Teil :) Mir hat er nicht ganz so gut gefallen, den dritten habe ich nun noch ungelesen im Regal stehen und bin gespannt wie der ist.

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