[Die Unrezensierten] Wenn Elvis vorübergehend erschossen am dreizehnten in Las Vegas aufgefunden wird




Ich versuche zwar jedes gelesene Buch auch zu rezensieren, aber aus verschiedenen Gründen klappt das nicht immer. Da sich aber auch zwischen den Unrezensierten so manches Schätzchen versteckt, möchte ich diese hier nicht unerwähnt lassen. 

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Rebecca Stephan: Zwei halbe Leben

Dieses Buch habe ich auf Grund des Klappentextes gekauft, da mich dieser sehr angesprochen hat. Das Buch konnte mich dann leider so gar nicht überzeugen. Die Liebe zwischen Max und Sophie war für mich nicht greifbar und ich konnte dadurch so gar keinen Bezug zur Geschichte aufbauen. Dadurch war das Buch für mich auch schon nach 100 Seiten beendet, es war einfach nicht meins.


Dieses Buch habe ich im Rahmen der Alte-Schätzchen-Challenge nun zum zweiten Mal gelesen. Es hat mir erneut sehr gut gefallen. Ich mag schrullige Protagonisten und Hendrikje fällt für mich eindeutig in diese Kategorie. Man merkt sehr deutlich, dass die Autorin sehr viel Liebe in ihre Figuren gesteckt hat.  Das Buch wird aus meiner Sicht fälschlicherweise manchmal als Krimi bezeichnet, ist jedoch vielmehr ein Roman, welcher das Leben der Protagonistin beschreibt. Das Buch darf nun wieder zurück auf seinen Stammplatz in meinem Bücherregal und ich werde es sicherlich irgendwann ein drittes Mal lesen.

Reinhard Kleist und Titus Ackermann: Elvis – die illustrierte Biografie

Dieses Buch ist mir vor einigen Wochen in der Bibliothek ins Auge gesprungen. Ich hatte schon länger mal vor es mal mit einem Comic zu probieren und da ich Elvis sehr mag, bot sich das Buch förmlich an. Mir hat es leider nicht gefallen. Die Zeichnungen wurden von mehreren Zeichnern angefertigt und häufig ist Elvis darauf kaum zu erkennen, weil er so verfremdet dargestellt wird. Auch ist es aus meiner Sicht keine richtige Biografie sondern zeigt vielmehr einige ausgewählte, kurze Ausschnitte aus Elvis‘ Leben.  Dennoch werde ich mich demnächst nochmal in der Comic-Abteilung der Bibliothek umschauen, um zu sehen, was dieses Genre noch so zu bieten hat. Falls mir jemand von euch hier etwas empfehlen kann – nur zu : )

Diane Settlefield: Die Dreizehnte Geschichte

Die Atmosphäre dieser Geschichte habe ich insgesamt als sehr düster und drückend empfunden und somit wirkt es auf mich ein wenig wie ein Märchen für Erwachsene. Besonders toll fand ich die Beschreibung von Büchern sowie vom lesen und habe mich hier an vielen Stellen wiedergefunden. Die beiden Hauptfiguren sind mir jedoch sehr fern geblieben, ich konnte einfach keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Anfangs war ich dennoch sehr begeistert von dem Buch, doch im weiteren Verlauf der Geschichte wurde ich immer mehr davon abgeschreckt. Dies lag vor allem daran, dass sich einige der Figuren m.E. als Psychopathen erweisen und damit kam ich irgendwie nicht zurecht. Ich habe das Buch dann pausiert, bekam jedoch einfach keine Lust mehr, es weiterzulesen, weswegen ich es dann nach der Hälfte abgebrochen habe.

Elena Aitken: Nothing stays in Vegas

Bei meiner Suche nach Büchern mit Las Vegas als Handlungsort wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Zufällig habe ich es dann neulich bei Amazon als kostenfreies E-Book entdeckt und natürlich sofort heruntergeladen. Die Geschichte ist Chick-Lit-lastiger als ich anhand der Kurzbeschreibung vermutet hatte. Die Geschehnisse sind alle sehr voraussehbar und wirken zudem sehr künstlich. So viele Irrtümer und Missgeschicke kann es doch einfach nicht geben… Dadurch wurde die Geschichte für mich auch recht langweilig. Die Protagonisten haben mir nicht so gefallen. Während Leo fast schon zu perfekt war, fand ich Lexi und vor allem ihre Handlungen einfach nur egoistisch und häufig nicht nachvollziehbar. Der Lesefluss wurde zudem durch grammatikalische Fehler und doppelte Wörter gestört. Sehr gelungen fand ich jedoch die Beschreibung von Las Vegas und der Autorin ist es auch gut gelungen, dieses typische Las Vegas-Gefühl zu vermitteln.

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