[Montagsfrage] Welches Buch hast du zuletzt abgebrochen?


Die aktuelle Montagsfrage ist für mich heute sehr passend, denn ich wollte heute sowieso etwas über meine letzten aktuell abgebrochenen Bücher schreiben, damit sie nicht sang und klanglos untergehen. HIER kommt ihr zum Ursprungsbeitrag bei paperthin.

"SOMMER offline" von Stephanie Kate Strohm stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und zum Erscheinungstermin habe ich es mir dann gekauft. Ich hatte mir erhofft, es würde ein wenig in Richtung "Fat Cat" gehen, welches ich sehr gerne gelesen habe. Für mich sind die Bücher jedoch nicht vergleichbar. Libby, die Protagonistin wirkt auf mich sehr oberflächlich und zickig. Ihre Begeisterung für Geschichte wirkt auf mich künstlich und ich konnte sie ihr nicht abnehmen. Auch die Geschichte wirkte auf mich völlig voraussehbar und war auch recht langweilig. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut, mit der Umsetzung kann ich mich jedoch nicht anfreunden. Vielleicht bin ich auch einfach schon zu alt für dieses Buch. Nach der Hälfte habe ich dann abgebrochen.

 "Die Glasglocke" von Sylvia Plath wollte ich schon lange einmal lesen. Im Rahmen der Rory-Gilmore-Reading-Challenge habe ich dann zu dem Buch gegriffen. Das ist im Januar  gewesen. Insgesamt ist es mir sehr schwer gefallen, das Buch zu lesen. Das Gelesene ist bei mir einfach nicht hängen geblieben und war nach wenigen Minuten schon wieder völlig weg. Insgesamt bin ich nur sehr schleppend voran gekommen und seit etlichen Wochen habe ich keine einzige Seite mehr gelesen. Aus dem Gedanken heraus, dass ich es aber doch lesen muss, weil es ja ein Klassiker ist und so, konnte ich mich nicht dazu überwinden, es abzubrechen. Nun hat mich eine Arbeitskollegin von meinem Dilemma erlöst, denn sie hat mich gebeten, ihr das Buch zu leihen, was mir dazu geholfen hat, es endlich auf S. 223 abbrechen zu können. Danke, liebe J.!

Kommentare:

  1. Schade, dass die Glasglocke so ein schlechtes Leseerlebnis für Dich war. Ich muss sagen, dass auch mich der Reread nicht wieder so mitgerissen hat wie damals, als ich in meiner "Plath"-Phase war. Auch ich habe ihn abgebrochen... Vielleicht braucht man eine ganz bestimmte Stimmung für das Buch? Auf jeden Fall finde ich es richtig, Bücher abzubrechen, die einem nichts geben, mit denen man sich nur quält. Früher habe ich das nie gemacht, heute ist mir die Zeit dafür einfach zu schade... Es gibt so viele wunderbare Bücher, die kann man ja eh nicht alle schaffen ;)
    Lg von sayuri

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    1. Ich könnte mir schon vorstellen, dass man eine bestimmte Stimmung für das Buch braucht. Irgendwann kommt vielleicht der passende Moment und ich werde es nochmal lesen. Ich sehe es wie du, es bringt nichts, sich durch Bücher zu quälen. Damit nimmt man sich ja auch die Chance, es zu einem besser passenden Zeitpunkt noch einmal zu lesen, weil man es gleich mit den Lesequalen verbindet.
      LG

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