[DIY] selbstgemachte Badebomben



Ich mag Badebomben unheimlich gerne, finde sie manchmal aber auch recht teuer. Deswegen bin ich schon vor einiger Zeit auf die Idee gekommen, solche Badebomben einfach mal selbst herzustellen. Im Internet habe ich nach Rezepten geschaut und die erforderlichen Zutaten habe ich dann bequem online bei mitallen5sinnen.de bestellt. Vor ein paar Tagen ist mir dann eingefallen, dass ich die Materialien ja noch hier habe und doch mal wieder Badebomben herstellen könnte. Also ging es ab in die Küche.

 Ich habe folgendes Rezept verwendet: 

250g Natron
125g Zitronensäure
35g Stärke (habe ganz normale Maisstärke aus dem Supermarkt genommen)
80g Kakaobutter
8g Fluidlecithin BE
5ml flüssige Lebensmittelfarbe
10 ml Lebensmittelaroma
etwa 2 EL getrocknete Blüten

Während die Kakaobutterplättchen zusammen mit dem Fluidlecithin BE im Wasserbad erhitzt und verflüssigt werden, mischt man alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut durch. Die Lebensmittelfarbe (ich habe Orange genommen) und das Aroma (ich habe 5ml Kokos und 5ml Maracuja genommen) gibt man dann zu der flüssigen Masse. Dann wird alles gut miteinander verrührt, so dass eine einheitliche Masse entsteht.

Nun wollte ich gleichmäßige Kugeln aus der Masse formen und diese dann einmal durch die getrockneten Blüten rollen. In der Praxis war dies leider nicht umsetzbar, da die Masse von der Konsistenz her wie eine Mousse geworden ist und sich dadurch nur schlecht formen ließ. Ich habe dann versucht, ob es mit Hilfe einer Eiswürfelform aus Silikon besser geht, doch da die Masse nachgequillt ist, blieb die Masse nicht in der Form. Deswegen habe ich aus dem Rest einfach so gut es ging Kugeln geformt und diese dann mit den getrockneten Blüten bestreut. 


Ich habe die fertigen Badebomben auf ein Backblech gelegt und dann ins katzensichere Badezimmer zum trocknen gestellt. Bereits nach einigen Stunden merkt man, dass die Masse nun hart geworden ist. Vollkommen ausgehärtet und somit auch einsatzbereit sind die Badebomben nach etwa 24 bis 36 Stunden.

Legt man die Bomben ins warme Wasser, beginnen sie sofort, sich sprudelnd aufzulösen. Ein leichter Schaum entsteht und das Wasser verfärbt sich leicht. Sowohl Wasser als auch die Luft riechen leicht nach Kokos-Maracuja. Am Körper bleibt der Duft nach dem Baden aber nicht wirklich haften. 

 
Wenn man getrocknete Blüten dazugibt, sollte man darauf achten, dass diese nicht abfärben. Ich habe das nicht gemacht und meine Beine waren nach dem baden mit blauen Flecken übersät, so dass ich aussah, wie nach einem Boxkampf ;-) Positiv finde ich, dass sich meine Haut nach dem baden gut gepflegt und wie frisch eingecremt anfühlt. Dieses gepflegte Gefühl bleibt auch lange erhalten. Die etwas kleineren Bömbchen aus der Eiswürfelform eignen sich auch prima für ein Fuß- oder Handbad und hinterlassen ebenfalls weiche, und sich gepflegt anfühlende Füße oder Hände. Auch wenn die Badebomben optisch nicht so geworden sind, wie sie werden sollten, bin ich doch recht zufrieden damit und werde sicher wieder welche machen.Es macht Spaß, so etwas selbst herzustellen und es gefällt mir auch, dass ich ganz genau weiß, was drin ist.