Lest ihr lieber lange oder kurze Rezensionen?


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Früher habe ich gerne lange und ausführliche Rezensionen gelesen, bei denen man wenig über den Inhalt, jedoch viel über das Buch erfährt. Deswegen habe ich mich auch darum bemüht, meine Rezensionen so zu gestalten. In der letzten Zeit hat sich dies jedoch verändert. Lange Rezensionen schrecken mich inzwischen ab und meist lese ich (wenn überhaupt) nur das Fazit. Hiervon ausgenommen sind einige wenige Rezensenten, deren Rezensionen ich einfach gerne lese. Ansonsten bevorzuge ich jedoch die kurzen und knackigen Rezensionen, die mir einen guten Eindruck vom Buch vermitteln, jedoch nicht selbst einen halben Roman darstellen. Deswegen achte ich momentan vermehrt auf die Länge meiner Rezensionen und bemühe mich darum, mich kürzer zu fassen. Dies gelingt mir noch nicht bei allen Büchern, manchmal habe ich einfach mehr zu sagen und zum Teil ist es sicher auch einfach Übungssache. Dennoch möchte ich versuchen, meine zukünftigen Rezensionen kürzer zu gestalten. 

Lest ihr lieber kurze oder lange Rezensionen? Oder ist euch die Länge einer Rezension egal?

Kommentare:

  1. Ich les lieber kurze Rezensionen, zum Beispiel im Stil von Sarah von www.pinkfisch.net
    Ich finde ja, dass meine Rezensionen manchmal immer noch zu lang sind, aber im Vergleich zu manch anderen.... :O
    Ich weiß gar nicht, ob wir da neulich auch drüber gesprochen hatten, aber ich mach mir ja manchmal den Spaß und kopiere so eine lange Rezi mal in Word rein, um zu gucken, wie lang die ist: Manche gehen über 4 Seiten. Sowas les ich doch nie im Leben!!!

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    1. Ich finde deine Rezensionen nicht zu lang. Du schreibst immer alles Wissenswertes und bringst deine Gefühle beim lesen sowie deine Meinung gut rüber. Ich mag deine Rezensionen :)

      Über 4 Seiten ist wirklich heftig. Ich glaube, so lang ist keine bzw. kaum eine meiner Rezensionen. Das wäre mir auf Dauer auch zu lang zum lesen, außer mich interessiert ein Buch wirklich sehr.

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  2. Kurz und knackig, das find ich ok. Bin auch stets bemüht, nicht so auszuarten, klappt aber nicht immer!
    LG Petra

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    1. Manchmal kann man sich einfach nicht kurz fassen. Und das finde ich dann auch völlig ok :)

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  3. Ich gestehe, ich schreibe lieber lange Rezensionen und lese auch lieber lange Rezensionen, als die kurzen. Ich habe das Gefühl, dass ich dem Buch dadurch gerechter werde und außerdem erfährt man bei langen Rezensionen mehr über das Buch (bitte ohne Spoiler) und kann sich ein besseres Bild machen.
    Natürlich ist das alles Geschmackssache und ich kann durchaus verstehen, wenn jemand lieber kurze Rezensionen liest/schreibt, aber ich mag es dann einfach ausführlicher^^
    Liebe Grüße, KQ

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    1. Das Gefühl, einem Buch durch eine lange Rezension gerechter zu werden, kenne ich. Deswegen habe ich bislang auch immer eher längere Rezensionen geschrieben. Wobei es mir zunehmend schwerer gefallen ist, über den Inhalt zu reden ohne ihn zu spoilern und das so, dass es für Leser, die das Buch noch nicht kennen auch verständlich ist.

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  4. Ich lese und schreibe am liebsten kurze Rezensionen, lange Abhandlungen schrecken mich eher ab - zumal das dann auch leider oft mehr Inhaltsangaben mit Spoilern sind...
    Ein Grund, warum ich ungern Bücher von BloggDeinBuch beziehe - hier gibt es eine feste Wörtervorgabe, die ich oft nur mit Mühe und Not erreiche. Ich fange dann an zu schwafeln, nur um die voll zu bekommen :-/

    Eine Rezension soll für mich im Zweifelsfall eine kurze Orientierungshilfe sein, ob mir das Buch gefallen könnte oder nicht...

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    1. Das mit den Inhaltsangaben mit Spoilern stimmt. Aber auch diese "Rezensionen" haben ihre Fans. Zumindest bei amazon bekomme ich öfters mal zu hören, dass meine Rezension schlecht sei, weil ich zu wenig über den Inhalt verraten würde.

      Der Begriff "Orientierungshilfe" gefällt mir in diesem Zusammenhang gut.

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  5. Mir geht es da ganz wie dir. Am liebsten kurze Rezensionen, natürlich nicht zu kurz, 5 Sätze reichen nicht. Aber, ich will keinen Roman über den Roman lesen, sondern ein bisschen was zu Schreibstil, Figuren und am liebsten, welche Emitonen das Buch beim Leser ausgelöst hat.

    Mir geht es wie Kerstin vor mir. Die Rezension soll mir zeigen ob das Buch vielleicht etwas für mich wäre, da brauche ich keine ausführliche Charakteranalyse wie in der Schule.
    LG
    Yvonne

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    1. Welche Emotionen das Buch ausgelöst hat, finde ich auch immer interessant. Häufig ist es so, dass ich das Buch dann auch lesen möchte, wenn ich weiß, welche Emotionen es auch bei mir hervorrufen könnte.

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  6. Hallöchen :)
    also ich mag auch eher kurze Rezensionen, wenn ich beispielsweise in einem Buchgeschäft stehe und mich ein Buch interessiert, möchte ich nicht einen ganzen Roman darüber lesen müssen bevor ich es kaufe. Ich finde bei langen Rezensionen wird auch oft viel um den heißen Brei herum geredet bis man zum Punkt kommt.
    Wenn ich selbst Rezensionen schreibe kommt es bei mir auch auf das Buch an, ob meine Meinung eher länger oder kürzer ausfällt. Manchmal hat man mehr, manchmal weniger zu sagen.

    Liebe Grüße und einen schönen Feiertag
    Steffi

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    1. Den Aspekt im Buchgeschäft zu stehen habe ich noch gar nicht bedacht. Aber stimmt, das kommt dazu. Ich erwische mich nämlich auch immer öfters dabei, mal kurz zu googeln was andere zu einem Buch sagen, wenn ich eines sehe, welches ich noch nicht kenne.

      Danke und dir auch einen schönen Feiertag :)

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  7. Ich lese grundsätzlich nur kurze Rezension, lange schrecken mich einfach ab. Da ist die Gefahr zu groß, dass gespoilert wird. Außerdem fängt mich eine zu lange Rezension irgendwann an zu langweilen. Aus diesem Grund schreibe ich auch selbst nur kürze Rezension.

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    1. Wenn ich den Verfasser einer Rezension und seine Art zu schreiben nicht kenne, dann bin ich bezüglich Spoilern auch vorsichtig. Ich lese dann immer erst ein paar Rezensionen zu Büchern die ich schon kenne oder die mich nicht interessieren. So kann ich dann einschätzen, wieviel über den Inhalt verraten wird, bevor ich eine Rezension zu einem Buch, welches mich interessiert lese.

      Dass ich anfange mich zu langweilen geschieht mir auch manchmal. Und dann überfliege ich den Inhalt nur noch oder höre ganz auf zu lesen. Und das ist ja irgendwie auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

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  8. Ich persönlich lese die langen Rezensionen gar nicht, weil ich einfach Angst habe das in denen zu viel gespoilert wird. Aus diesem Grunde versuche ich mich auch immer in meinen Rezensionen so kurz wie möglich zu halten *gg*

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    1. Das mit der Angst vor Spoilern verstehe ich. In meiner Antwort auf Astrids Kommentar über deinem habe ich gerade schonmal meine Vorgehensweise diesbezüglich beschrieben :)

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  9. Ich habe es auch lieber kurz, auch wenn ich mich in meinen eigenen Rezensionen sicher auch manchmal verzettel, weil es mir so viel Spaß macht, über das Buch zu schreiben.
    Lange Rezensionen überfliege ich in der Regel nur. Bei Büchern, die ich noch nicht kenne, lese ich nur Inhaltsangabe und das Fazit. Bei Büchern, die ich sehr mochte (oder auch überhaupt nicht mochte) lese ich gern auch mal ein bisschen mehr.

    LG,
    die Tintenelfe

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    1. Bei Büchern die ich gar nicht mochte lese ich auch eher mal längere Texte. Denn entweder suche ich dann nach Bestätigung für meine Meinung oder finde vielleicht auch Aspekte, die mir das Buch aus einem anderen Blickwinkel näher bringen.

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  10. Bei mir kommt es eigentlich größtenteils auf das Buch drauf an. Wenn ich generell Interesse an dem Buch habe, lese ich auch lange Rezensionen, auch wenn kurze zeitlich weniger anspruchsvoll sind :P

    Solange man nicht zu viel über den Inhalt und Wendungen verrät, die einem das Buch versauen (das hab ich vor kurzem auf 1-2 blogs erleben müssen), ist die Länge eigentlich nebensächlich. manchmal kommts auch drauf an, ob ich grad selbst bock habe, was langes zu lesen ^^

    LG, Heffa

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    1. Stimmt, manchmal kommts auch auf die eigene Stimmung an. Wenn mir gerade langweilig ist oder ich viel Zeit habe, lese ich auch eher schonmal lange Rezensionen als im Alltag.

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  11. Hey,
    bei mir ist es auch echt unterschiedlich. Wenn mich ein Buch sehr interessiert, dann lese ich auch gerne eine lange Rezension dazu. Oder - wie du schon sagst - Rezensionen von Rezensenten, die einfach toll schreiben. Ich achte bei meinen eigenen Rezis auch auf nichts. Ich schreibe einfach drauf los. Alles, was mir auf der Seele brennt und raus muss (also das Buch betreffend ;)). Manchmal ist das eben mehr, manchmal weniger ;)

    LG

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    1. Ich mag dein aus-der-Seele-schreiben. Du verrätst nicht zu viel über den Inhalt, gibtst dafür aber ganz tolle Einblicke in das Buch und seine Stimmung und Emotionen.

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  12. Deine Überlegung ist mir aus der Seele geschrieben... ich fang' grad erst an mit dem rezensieren und bloggen und jedesmal stellt sich mir erneut die Frage "ist das genug?" wenn ich meine Texte betrachte. Ich lese zwar selbst lieber kurze Rezensionen aber oft habe ich das Gefühl, dass die Schreiber langer Rezensionen die Bücher einfach viel genauer Analysieren. Ich versuche die Handlung kurz anzureißen (wirklich ohne irgendwelche Spoiler) und meine wichtigsten Eindrücke über das Buch zusammenzufassen, nicht alles was mir in den Kopf kommt, sondern was das Buch für mich ausgemacht hat (2-4 Aspekte).

    Manchmal neige ich bei schlechten Büchern zu längeren Texten als bei guten, weil mich bestimmte Aspekte so aufregen, dass ich sie dann genau beschreiben möchte... :-D das trainiere ich mir noch ab, die guten Bücher sollen ja schließlich nicht schlechter behandelt werden!

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    1. Bei Büchern, die mir nicht gefallen haben, fällt es mir oft auch leichter, eine längere Rezension zu schreiben. Wobei ich inzwischen oft zu Büchern, die ich nicht mochte, gar keine Rezension mehr schreibe. Da widme ich meine Zeit lieber dem Lesen :-)

      Als ich angefangen habe zu bloggen, dachte ich, je länger und ausführlicher eine Rezension ist, um so besser. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich dann oft angefangen habe zu schwafeln und weit auszuholen, nur um viel zu schreiben. Und das ist ja nun gar nicht der Sinn und Zweck von Rezensionen.

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