Lesung aus "straight white male" mit Nagel, John Niven und Bela B.



Als im Dezember das Programm für die diesjährige lit.COLOGNE bekannt gegeben worden ist, stach mir ein Name gleich ins Auge: Bela B. John Niven hingegen kannte ich bis dato nur dem Namen nach, was mich jedoch nicht daran hinderte, Tickets für die Lesung aus „straight white male“, Nivens aktuellem Werk, zu bestellen. Zwischenzeitlich habe ich natürlich auch 2 Bücher von Niven gelesen. Gestern Abend war es dann so weit.

Die Lesung fand auf der als Literaturschiff fungierenden MS RheinEnergie statt. Als wir an der Anlegestelle angekommen sind, bekamen wir einen kleinen Schock. Wir wussten zwar, dass die Lesung ausverkauft gewesen ist, damit vor dem Einlass eine so lange Schlange, dass wir das Ende nicht sehen konnten, vorzufinden, hatten wir nicht gerechnet. Der Einlass verlief dann aber sehr schnell. Leider haben wir nur noch zusammen liegende Plätze in der letzten Reihe bekommen, weswegen die Bilder nicht ganz so gut (jedoch besser als erwartet) geworden sind.

Pünktlich um 21 Uhr begann die Lesung und wenige Minuten später legte das Schiff auch ab.

Nagel, John Niven und Bela B. 
Während Nagel und Bela B. ausgewählte Szenen auf deutsch vorgelesen haben, hat John Niven auf englisch aus „straight white male“ vorgelesen. Pünktlich zur Lesung hatte ich das Buch Samstag beendet, weswegen mir alles noch recht präsent gewesen ist. Die ausgewählten Abschnitte fand ich sehr gut, weil sie ein gutes Bild von Kennedy Marr, dem Protagonisten aus „straight white male“ gezeichnet haben. Ich hatte gehofft, etwas mehr über das Buch, seine Entstehung und Hintergründe zu erfahren, dies geschah jedoch nur ansatzweise. Dennoch war die Lesung sehr interessant und John Niven war genauso, wie ich ihn mir vorgestellt habe.

John Niven und Bela B. 
Insgesamt dauerte die Lesung mit einer kleinen Pause 2 Stunden und wir hatten einen sehr unterhaltsamen Abend.

Nagel, John Niven und Bela B.