Ich mag den Mai


Auch wenn sich der Mai bisher weniger als Wonnemonat und etwas mehr als Regenmonat zeigt, mag ich den Mai. Ich mag es, wenn die bunten Maibäume und Maiherzen überall zu sehen sind und ihr buntes Zeichen der Liebe für jeden sichtbar in den Straßen hinterlassen. Und für mich ist der Mai auch immer der endgültige Schnitt zwischen winterlichem Schmuddelwetter und schönen, lauen Temperaturen und Sonnenschein.

Dachte ich bis Anfang Mai noch irgendwie in einer Schreibflaute zu stecken, so war die erste Maiwoche sehr schreibintensiv und ich habe mehrere Artikel geschrieben. Allerdings nicht für meinen Blog hier, sondern für meinen Projektblog einfacharbeiten welchen ich im Rahmen eines Wettbewerbs von Microsoft ins Leben gerufen habe. Bei dem Workshop in Berlin hat uns das Team von Microsoft einige Fragen zu Arbeits- und Führungsformen, Life-Balance, Technologien und #einfachmachen gestellt, welche es in frei wählbarer Form zu beantworten galt. Ich hätte noch viel, viel mehr schreiben können, aber irgendwo muss dann ja auch mal Schluss sein, zumal die Zeit auch begrenzt war. Daraus habe ich jedoch gelernt, dass man der eigenen Schreibflaute manchmal auch einfach nur mit ein bisschen Zeitdruck in den Hintern treten muss, dann geht es wieder.


Mein Kopf ist zumindest voll mit neuen Ideen und in Kürze wird es hier zwei neue Serien geben. Eine wird gewissermaßen auch etwas mit Büchern zu tun haben, die andere mit Botschaften. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten, sondern im jeweiligen Post :)

Zuletzt gelesen habe ich "Der Gedankenleser" von Jürgen Domian. Absolut großartiges Buch, welches mich sehr nachdenklich gemacht hat. Danach habe ich zwei neue Bücher versucht, beide jedoch wieder abgebrochen. Jetzt bin ich gerade etwas unsicher, was ich denn als nächstes lesen soll. Irgendwie befürchte ich gerade, dass nichts an den Gedankenleser heranreichen kann. Vielleicht sollte ich auch einfach ein paar Tage lang gar nichts lesen? Oder ich könnte einen Reread lesen. Wie macht ihr das, wenn ihr von einem Buch so gefesselt gewesen seid, dass euch danach nichts mehr gefällt?

Bislang war der Monat für mich schreibtechnisch und auch lesetechnisch ein Erfolg. Und auch sonst freue ich mich über eine neue Frisur, schöne Zukunftspläne, ein Erfolgserlebnis und eine besondere Einladung. Ich mag den Mai.

Kommentare:

  1. Hach, wenn du eine kluge Idee hast, wie man aus der Leseflaute aufgrund eines tollen vorher gelesenen Buches herauskommt: Immer her damit!
    Das habe ich in letzter Zeit auch echt oft! Und die perfekte Lösung habe ich noch nicht gefunden. :O

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    1. Ich habe jetzt mit "Als die Liebe zu Elise kam" von Natasha Solomons angefangen und es gefällt mir gut. Bin der Leseflaute also noch einmal entwischt :) Allerdings würde ich das nun auch nicht als perfekte Lösung, sondern nur als Glück bezeichnen :D

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  2. Hach, wenn ich die Maibäume und Maiherzen sehe, bekomme ich ja doch ein wenig Heimweh. Hier wird in der Mainacht und am Tag danach eher randaliert & eine geschmückte Birke sieht man höchst selten (dann weiß ich immer: aah, hier wohnt eine Rheinländerin :) )

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    1. Für mich sind Maibäume und -Herzen auch so eine Heimatssache. Ich finde diesen Brauch auch einfach schön. Die Bilder von der Berliner Mainacht + 1. Mai kenne ich nur aus den Medien, das reicht aber auch, da finde ich unsere Maibäume schöner :-)

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  3. Mir liegt der Mai nicht so besonders am Herzen (schon viel zu bald ist wieder Sommer :( ), aber dein Fotos sind wirklich hübsch und machen gute Laune.

    Was die Leseflaute angeht: Einfach mal nicht lesen und das Buch nachklingen lassen oder zu einem Buch greifen, das vollkommen gegensätzlich ist und nicht so viel Aufmerksamkeit benötigt, so dass man im Zweifelsfall mit dem Kopf noch ein bisschen bei der vorhergehenden Lektüre bleiben kann. :)

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    1. Es freut mich, dass du dem Mai durch die Bilder nun doch etwas positives abgewinnen konntest :)

      Das mit dem gegensätzlichen Buch habe ich versucht (Aaarfz von Markus Herrmann), aber das Buch war gar nichts. Ich weiß nicht ob es am Buch an sich oder am Zeitpunkt lag, dass es nicht gepasst hat. Dem Buch werde ich zu späterem Zeitpunkt aber eine zweite Chance geben. Generell finde ich die Idee, dann bewusst zu etwas völlig Gegensätzlichem zu greifen aber gut!

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