[Straßengeschichten] Das Leben ist zu kurz um ein Arschloch zu sein.

Draußen auf der Straße, findet man viele Geschichten. Sie werden in Bildern, Aufklebern, Plakaten und Graffitis erzählt. Sie lassen mich einen Moment innehalten, schmunzeln oder lachen, zustimmend den Kopf nicken und über Dinge nachdenken. Ich mag sie sehr, diese Geschichten meist anonymer Künstler, Denker, Poeten, Kritiker, Philosophen, Menschen.  Jeden Tag entdecke ich neue Geschichten, wenn ich nur meine Umgebung wahrnehme und nicht schnell mit gebeugtem Kopf meinem Ziel entgegen haste. Hier zeige ich euch einige dieser Geschichten, denen ich begegnet bin. 

Hauseingang in Köln-Ehrenfeld.



Mülltonnenweisheit in Köln-Ehrenfeld. 
Heimatliebe am MediaPark in Köln. 
links: Leben und Leben lassen. Vor einiger Zeit irgendwo in Köln an einem Laternenpfahl gesehen.
rechts: Wahrheit ist nicht immer schön, aber wichtig! Stromkasten in Köln-Sülz. 

Kommentare:

  1. Ich mag solche Fundstücke auch sehr gern! :) Vor allem, wenn auch wirklich etwas damit ausgesagt wird und nicht nur das Bedürfnis dahinter steht, irgendeine Spur zu hinterlassen. (Die Mauer des Nachbarhauses wird gern einfach nur mit Kringeln besprayt, was ich dann doch unverschämt finde. Das ist weder ästhetisch, noch hat es eine Aussage, das ist reiner Zerstörungswille.) Sehr faszinierend finde ich zur Zeit auch die "neuen Grafitis", bei denen nicht mit Farbe gearbeitet wird, sondern Dreck entfernt wird, um Kunst/Text erscheinen zu lassen.

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    1. Diese Reversed Graffitis mag ich auch. Hier in Köln gelten die allerdings als Sachbeschädigung:
      http://www.tagesschau.de/inland/reverse-graffiti100.html



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    2. Ja, die Nachricht kannte ich schon - und ich möchte hier lieber nicht öffentlich schreiben, wie bescheuert ich das finde ... ;)

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    3. Ich verstehe, wenn sich Hausbesitzer darüber ärgern, denn es findet eine optische Veränderung statt. Dennoch finde ich es paradox, dass es verboten ist, etwas zu säubern.

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    4. Aber es ist doch keine gravierende optische Veränderung. Im Zweifelsfall nimmt man halt einen Eimer mit Seifenwasser und eine Bürste und die Sache ist erledigt oder man wartet bis Regen und Zeit ihr Werk getan haben.

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    5. Klar kann man einfach die gesamte Fläche säubern, dann fällt nicht mehr auf, dass jemand ein Motiv reingesäubert hat. Aber so eine Fassadenreinigung kostet auch und das wird viele Betroffene daran verärgern.

      Jetzt klinge ich fast schon, als wäre ich gegen diese Art der Kunst. Das ist natürlich nicht so, im Gegenteil.

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  2. Ich mag solche kleinen Street Art Fundstücke total! Toll entdeckt! :)

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